Dafür setze ich mich ein

Ein urbanes Zentrum für Uster. Uster wird nie eine schnuckelig Altstadt haben. Aber wir können Uster zu einem attraktiven und urbanen Zentrum verhelfen. Dazu muss es von der jetzigen Verkehrslast befreit werden, muss fuss- und velofreundlich werden. Die bestehenden Parkplätze sollen in den Untergrund verlegt und über die Zürichstrasse erschlossen werden. Ein guter Ladenmix und attraktive Aussenräume laden sodann zum Verweilen und Flanieren ein.

Kulturelles Leben im Zeughausareal. Mehrere Abstimmungen zeigen es: Die Ustermer Bevölkerung will auf dem Zeughausarel Raum für das kulturelle Leben schaffen. Was bislang als Pläne auf dem Papier bestand, muss nun Schritt für Schritt umgesetzt werden. Und für das Kulturzentrum muss die Stadt Uster letztlich auch Geld in die Hand nehmen. Gut investiertes Geld, denn Kultur gibt Uster ein Gesicht und strahlt über die Stadtgrenzen hinaus.

Zentrum und Zeughausareal verbinden. Die beiden für die Stadtentwicklung zentralen Gevierte, das Zentrum und das Zeughausareal müssen miteinander zu einem neuen urbanen Kern verschmolzen werden. Damit das möglich ist, braucht es eine Abklassierung der Berchtoldstrasse und eine attraktive Gestaltung des dazwischen liegenden Areals um das Bezirksgebäude: Erdgeschossnutzungen mit Publikumsverkehr und einen attraktiven Platz.

Verkehrssituation am Bahnhof lösen. Die Vekehrssituation rund um den Bahnhof ist schlicht unhaltbar: Busse, die nicht fahren können, VelofahrerInnen, die sich zwischen den Autos durchschlängeln müssen, FussgängerInnen, die sich nicht über die Strasse getrauen. Hier muss zügig eine Lösung gefunden werden, wie der Verkehr entflochten werden kann. Etwa in dem der Zentrumsverkehr über die Zürichstrasse geleitet und die Bankstrasse beidseits zur Stichstrasse wird. 

Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen. Der Druck auf dem Boden- und Wohnungsmarkt ist enorm. Für ein urbanes Leben ist aber ein guter Bevölkerungsmix von grosser Bedeutung: Auch Leute mit normalen Einkommen müssen hier ihren Platz finden. Und hierfür braucht es eine Förderung des genossenschaftlichen Wohnungsbaus, damit mehr bezahlbarer Wohn- und Gewerberaum ensteht. Hier muss die Stadt aktiver werden.

Die Berufsbildung fördern. Bildung ist die wichtigste Ressource der Schweiz. Bei allen Bemühungen für höhere Maturitätsquoten darf aber eines nicht vergessen werden: Die Berufsbildung ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie muss deshalb unbedingt gestärkt werden. Als langjähriges Mitglied der Schulkommission der Berufsfachschule Uster kenne ich dieses Feld gut und setze mich mit Überzeugung für die Förderung der Berufsbildung und der Berufsmatura ein.

Keine Privatfliegerei in Dübendorf. Der Bund will den Militärflugplatz in Dübendorf gegen den Willen von Kanton und Standortgemeinden für Privatflieger öffnen. Gegen 30'000 Starts und Landungen im Jahr sollen möglich sein. Faktisch entsteht so eine vierte Piste für den Flughafen Kloten, zulasten der Bevölkerung im Bezirk und der Stadt Uster, die bereits unter den geplanten Südabflügen zu leiden haben wird. Solche unsinnigen Pläne gilt es vehement zu bekämpfen.

Die Agglomerationen stärken. In der Schweizer Politik ist der Einfluss der ländlichen Regionen seit jeher gross. Und auch die grossen Städte verstehen es immer besser, ihre Anliegen einzubringen. Doch die meisten Leute wohnen in der Agglomeration, in mittelgrossen Städten wie Uster. Sie dürfen nicht vergessen gehen. Als Kantonsrat aus der Agglomeration und dank meiner Kontakte ins Bundeshaus helfe ich, dass unsere Anliegen in Zürich und Bern gehört werden.

Meine Vorstösse im Kantonsrat

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